Spektrum

Wir sind spezialisiert auf metallfreien Zahnersatz:

Zirkon

Prettau® Zirkon

EIGENSCHAFTEN IM ÜBERBLICK

Für den Fall, dass bei Restaurationen nicht genügend Platz für Keramik zur Verfügung steht, oder der Patient mit einer Vollzirkon-Arbeit mit Gingiva-Aufbau versorgt wird, bietet Zirkonzahn auf Grund einer optimierten Mikrostruktur des Zirkonoxids ein extra transluzentes Zirkonmaterial an.
 
Dieses ermöglicht Ihnen Kronen und Brücken aus Vollzirkon zu realisieren und verhindert das Problem des „Keramikchippings“. Sie modellieren und fräsen die Zähne wie gewohnt, bemalen sie jedoch mit speziellen Colour Liquid Prettau® Aquarell und brennen es im Zirkonofen mit einem extra dafür ausgelegten Programm.
 
Das Know-how vom Zahntechniker geht nun von der Schichttechnik über auf die Einfärbetechnik, wobei die Kaufläche nicht mehr mühsam mit Keramik beschichtet, sondern direkt vom voll modellierten Zahn kopiert wird.
 
Die Biegefestigkeit des gesinterten Zirkongerüstes verringert sich zwar um 10%, jedoch kann durch das Weglassen der Keramikschichtung ein massiveres Gerüst gestaltet werden und somit insgesamt eine höhere Festigkeit von bis zu über 200% erreicht werden.
 
VORTEILE:
  • Material wird bei 1600° gebrannt
  • Höhere Transluzenz durch optimierte Mikrostruktur des Zirkons
  • Kein Keramikchipping
  • Bis zu 200% höhere Biegefestigkeit durch das Weglassen der Keramikschichtung
  • Spezielle Colour Liquids garantieren ein perfektes Farbergebnis
  • Geringerer Arbeitsaufwand durch das Kopieren der Kaufläche direkt vom Modell  (vorwiegend bei Prettau® Bridge)

ICE Zirkon Transluzent

EIGENSCHAFTEN IM ÜBERBLICK

Zirkonoxid (Yttrium - teilstabilisiert mit tetragonaler Polykristallstruktur) ist ein keramischer Hochleistungsstoff, der seit den 70er Jahren erfolgreich in der Orthopädie für Gelenkköpfe eingesetzt wird. Im dentaltechnischen Bereich wird er verwendet um fast alle Arten von Restaurationen zu realisieren.

Zirkon wird aus mineralischen Rohstoffen, wie Zirkonsand, chemisch hergestellt, mit Yttrium teilstabilisiert, und durch mechanische Verfahren zu Zirkonblöcken verarbeitet. Yttrium stabilisiertes Zirkonoxid ist von den heute verfügbaren Dentalkeramiken unbestritten der Werkstoff mit der höchsten Bruchfestigkeit und Bruchzähigkeit.

Unser Material hat Biegefestigkeitwerte von über 1400 MPa, eine Vickers Härte von 1250, eine Dichte im gesinterten Zustand von 6,05 g/cm3 und ein Weibull-Modul von >12. Das Material erleichtert und ermöglicht die Produktion von ästhetisch, hochwertigem Zahnersatz, der sich zusätzlich durch Passgenauigkeit, Festigkeit und Widerstandskraft auszeichnet.

Das Pressverfahren, mit welchem die Zirkonzahn ICE Zirkonblöcke hergestellt werden, ist ein Bi – Axiales Pressverfahren, wobei gleichviel Druck von oben und unten ausgeübt wird. Das hat zur Folge, dass die Schrumpfung genau kontrolliert werden kann.

Prettau® Anterior

EIGENSCHAFTEN IM ÜBERBLICK

  • Neues Zirkon – so transparent, wie Lithium-Disilikat
  • besonders geeignet für den Frontzahnbereich
  • > 670 MPa
  • für Einzelkronen, Inlays, Onlays, Veneers max. dreigliedrige Brücken (vollanatomisch oder reduziert) aus Zirkon
  • absolut biokompatibel
  • Rohlinge in verschiedenen Höhen erhältlich
  • Sintertemperatur 1450 °C

 

 Tha Hammer - Prettau® Anterior vs. Lithium Disilikat

IPS e.max

IPS e.max

IPS e.max Press ist ein innovativer Lithium-Disilikat-Glaskeramik(LS2)-Rohling für die Press-Technologie.

Die innovative IPS e.max Press Lithium-Disilikat-Glaskeramik (LS2) bietet Passung, Funktion und Ästhetik bei gleichzeitig hoher Festigkeit von 400 MPa. Die Rohlinge werden in vier Transluzenzstufen, je 2 Grössen und jetzt neu als Impulse-Rohlinge angeboten. Das Resultat ist eine natürliche Ästhetik, unabhängig von der Farbe des Stumpfes

VORTEILE

  • Hochfest (400 MPa) und hochästhetisch
  • Minimalinvasive, passgenaue Restaurationen
  • Vier Transluzenzstufen und zusätzliche Impulse-Rohlinge für maximale Flexibilität
  • Natürliche Ästhetik unabhängig von der Farbe des präparierten Stumpfes
  • Je nach Indikation: adhäsive, selbstadhäsive oder konventionelle Befestigung

INDIKATIONEN

  • (Dünne) Veneers
  • Minimalinvasive Inlays/Onlays (1 mm)
  • Teilkronen und Kronen
  • Brücken im Front- und Prämolarenbereich
  • Implantat-Suprastrukturen

Bio HPP

Bio HPP

Bio HPP ist ein wasserunlösliches Hochleistungspolymer, dass sich physiologisch weitgehend inert verhält, d. h. es reagiert nicht mit anderen Materialien. Ein leistungsstarkes, biokompatibles Material – ohne Nebenwirkungen.
 
Bio HPP gehört zu den thermoplastischen Hochleistungspolymeren, diese werden schon seit über 20 Jahren in der Humanmedizin verwendet:
künstliche Hüftprothesen, künstliche Fingergelenke, künstliche Herzklappen etc.
 
In der Zusammenarbeit mit der Uniklinik Regensburg wurden u. a. aufwändige Kausimulationen durchgeführt. Das Material Bio HPP erreichte bei Kausimulationsuntersuchungen Spitzenwerte von über 1000 MPa. Die geforderten und diskutierten Werte liegen bei 600MPa. Somit hat das Material, gerade im Seitenzahnbereich bzgl. der Bruchstabilität, hohe Sicherheitsreserven. Im Vergleich zu einer Lithium Disilikat Keramik (350 bis 400 MPa) liegen die erreichten Messungen von Bio HPP doppelt so hoch.
 
VORTEILE
  • keine Wechselwirkungen mit anderen Materialien
  • hoch belastbar – bruchfest – geringes Gewicht
  • passgenau
  • reproduzierbar
  • keine Neigung zu Spannungsrissen
  • keine Zahnfleischirritationen
  • mit Composite ästhetisch verblendbar

TECNO MED

TECNO MED und TECNO MED MINERAL sind zwei neuartige Hochleistungskunststoffe aus dem Hause Zirkonzahn. Durch ihre hohe Plaqueresistenz und ihre exzellente Biokompatibilität, sind TECNO MED und TECNO MED MINERAL besonders gut für die Herstellung von permanentem Zahnersatz geeignet. Außerdem eignen sie sich aufgrund ihrer hervorragenden Biokompatibilität insbesondere für die Behandlung von Allergiepatienten.
 
TECNO MED ist speziell für die Herstellung von Friktionselementen auf Teleskoparbeiten oder Geschieben konzipiert.
Durch die Keramikverstärkung von TECNO MED MINERAL umfasst das Indikationsspektrum dieses Hochleistungskunststoffes nicht nur vollanatomische Kronen und Brücken oder teleskopierende Primär- und Sekundärkronen, sondern auch Kronenkappen, Gerüste für Verblendbrücken mit Kompositverblendung sowie Sekundärstrukturen auf Stegen.
 
Ein großer Vorteil dieser beiden neuen Kunststoffe ist ihre uneingeschränkte Sterilisierbarkeit.